Das hilft bei einem Kater wirklich

By | 1. Februar 2013

Es sind die besonderen Tage im Jahr, an die wir uns nach dem Aufwachen oft nur schemenhaft erinnern: Silvester, Geburtstage und Fasching. Das bunte Treiben in der Karnevalszeit soll den Winter vertreiben und läutet den Beginn der enthaltsamen Fastenzeit bis Ostern ein. In vielen Karnevalshochburgen herrscht daher ein Wochenende lang der Ausnahmezustand.

So feuchtfröhlich die Feier, so grau ist der Morgen danach: Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sind die Folgen von Alkoholkonsum, umgangssprachlich auch Kater genannt. Der Begriff ist aus dem Wort „Katarrh“, also einem anhaltenden Schmerz, abgeleitet.

Viele Gerüchte ranken sich um die Entstehung des Katers und seine Bekämpfung. Tatsache ist: Die genaue Ursache für den Katzenjammer am nächsten Morgen ist noch nicht abschließend erforscht.

Wasser trinken

Alkohol stört die Wirkung des Hormons Vasopressin, das für den Wasserkreislauf der Zellen verantwortlich ist. Deshalb scheidet der Körper mehr Wasser aus, als er zu sich nimmt. Die Fließfähigkeit des Blutes wird vermindert, die Hirnhäute werden gereizt und Kopfschmerzen sind die Folge. Um das zu verhindern, sollte viel Wasser getrunken werden, am besten im Wechsel zu alkoholischen Getränken. Gleichzeitig spült der Alkohol Mineralstoffe aus dem Körper. Diese werden durch Mineralwasser wieder zugeführt, auch der berühmt-berüchtigte Rollmops ist besonders mineralstoffreich. Ein großes Glas Wasser mit einer blutverdünnenden Schmerztablette vor dem Schlafengehen kann ebenfalls wirksam vor einem Kater schützen.

Eine gute Grundlage

An dem Tipp, vor dem Trinken besonders gut und fettreich zu essen, ist etwas dran: Das Fett bildet einen Film im Magen, durch den der Alkohol weniger schnell aufgenommen wird. Alkoholkonsum stört den Eiweißstoffwechsel. Ein besonders eiweißhaltiges Frühstück ist daher genau das Richtig nach einer durchzechten Nacht.

Die Mischung macht es

Oft wird behauptet, ein bestimmter Mix aus verschiedenen alkoholhaltigen Getränken erhöhe das Risiko für den Kater. Tatsächlich spielt die Mischung keine Rolle, wohl aber, welchen Alkohol man zu sich nimmt. In Glühwein, Punsch, Whisky, Obstbrände oder Rum enthalten besonders viel giftige Fuselalkohole. Deren Abbau belastet den Körper und führt mit Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen zu regelrechten Vergiftungssymptomen

Frische Luft

Das beste Mittel gegen einen Kater ist frische Luft. Obwohl vielen danach ist, den „Tag danach“ einfach im Bett zu verbringen, ist ein Spaziergang im Freien das Beste, um die Katerbeschwerden loszuwerden. Die frische Luft erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, durch die Bewegung werden die Abbauprozesse beschleunigt.

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