Sauna – Schwitzen mit Gesundheitsgarantie

By | 1. Mai 2004

Sauna – Schwitzen mit Gesundheitsgarantie

Den Frühling nehmen viele Menschen zum Anlass, zu entschlacken. Frühjahrsputz für den Körper! Fastenwandern und Entschlackungskuren sind durch gesteigertes Gesundheitsbewusstsein in Mode gekommen, meist aber zeitaufwändig und wegen der strengen Regeln nicht jedermanns Sache. Versuchen Sie es doch einmal für ein paar Wochen mit regelmäßigen Saunabesuchen. Das hat ebenfalls einen gesunden Reinigungseffekt, denn: Schwitzen entgiftet. Allerdings müssen Sie folgende Regeln beachten, sonst schlägt Ihnen der Kreislauf ein Schnippchen.

Sauber und mit warmen Füßen:

Vor dem Saunagang wird geduscht und die Haut gründlich abgetrocknet, denn Restfeuchtigkeit verzögert das Schwitzen. Die Füße sollten warm sein, wenn man die Sauna betritt, gegebenenfalls vorher ein warmes Fußbad machen.

Höhere Bank, heißere Luft:

Die Sauna ist ein Heißluftbad. Trockene Luft wird bis zu 100 Grad Celsius erhitzt. In den Bänken unterschiedlicher Höhe herrschen unterschiedliche Temperaturen, je höher desto heißer. Man wählt seinen Platz nach Lust und Verfassung höher oder niedriger und setzt oder legt sich entspannt hin. Für den ersten Saunagang reichen acht Minuten aus.

Nach jedem Gang ein Kaltwasserguss:

Wie schnell man ins Schwitzen gerät, ist individuell verschieden. Manchem stehen die Schweißperlen erst im zweiten Saunagang auf der Stirn. Trotzdem muss der Körper nach jedem Saunagang mit Kaltwassergüssen abgekühlt werden. Die Abkühlung sollte mindestens solange wie die Erwärmung davor dauern. Für die Abkühlungsphase sollte man sich mindestens so viel Zeit lassen wie zuvor beim Erwärmen. Abkühlungsrichtung muss immer „Richtung Herz“ sein, also von den Fußgelenken, rechts beginnend, die Beine entlang zum Rumpf und von den Handgelenken zu den Schultern. Nach den Güssen ab unter die Dusche oder ins Tauchbecken, aber entspannt und ohne Hast, Saunieren ist kein Leistungssport! Nach dem Abkühlen folgt eine Ruhepause, während der die Füße warm gehalten werden sollten. Der zweite Saunagang kann bis zu 15 Minuten dauern.

Aufgüsse nicht übertreiben:

Für einen Aufguss kann ab dem zweiten Gang Wasser mit einer Holzkelle auf den heißen Ofen gegossen werden, das mit Zischen sofort verdampft. Zwei bis drei Kellen pro acht Personen reichen. Es treibt für einen kurzen Moment die Luftfeuchtigkeit nach oben und fördert dadurch das Schwitzen. Für die Wirkungsweise der Sauna ist der Aufguss jedoch nicht unbedingt erforderlich. Die Sauna-Etikette verlangt, die Mitbadenden zu fragen, ehe man einen Aufguss macht. Zusätze aus ätherischen Ölen wie Kiefer- und Birkenessenzen oder Orangenblüte sollten sparsam dosiert werden. Minze und Eukalyptus mit ihrem kühlenden Effekt gehören nicht in die Sauna.

Das sollten Sie nicht tun:

Von Warmwasseranwendungen wie Duschen oder Whirlpool zwischen den Saunagängen ist abzuraten, ebenso von der Benutzung von Seife, die die Haut auslaugen würde. Überschüssige körperliche Energie sollten Sie vorher mit Sport ausleben, denn zwischen den Saunagängen sind Anstrengungen tabu.

Wer sollte auf die Sauna verzichten?

Regelmäßiger Saunabesuch hilft gegen Schlafstörungen, beugt Erkältungskrankheiten vor, unterstützt den Effekt von Diäten zur Gewichtsreduktion und verbessert die Kondition. Herz- und Kreislaufkranke und Menschen mit Venenerkrankungen sollten die Sauna jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt besuchen. Bei akuten Infektionen und Erkältungen ist die Sauna zu meiden. Halten Sie sich an die Saunaregeln und vertrauen Sie den Signalen ihres Körpers. Wer sich unwohl fühlt, verlässt besser früher die Kabine. Sportlicher Ehrgeiz bezüglich Länge und Häufigkeit der Saunagänge, schadet mehr als er nützt.

Vergessen Sie nicht, nach der Sauna, aber auch schon vorher genügend zu trinken. Wir führen für Sie u.a. elektrolytreiche Brausetabletten, die gelöst in einem großen Glas Wasser zudem ihren beim Schwitzen beanspruchten Mineralstoffhaushalt wieder auffüllen.

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