Liebstöckel würzt Speisen und hilft der Verdauung

By | 1. September 2004

Liebstöckel würzt Speisen und hilft der Verdauung

Liebstöckel gehört zu den beliebtesten und vielseitig einsetzbaren Küchenkräutern. Er verfeinert Suppen, Soßen und Eintöpfe, würzt gekochtes, gedünstetes oder gebratenes Gemüse. Vielen mit Käse zubereiteten Gerichten verleiht er eine ganz besondere Note. Den volkstümlichen Beinamen „Maggikraut“ verdankt das Kraut seiner Ähnlichkeit mit dem Geruch und Geschmack der berühmten Suppenwürze. Für deren Herstellung wurde Liebstöckel jedoch nie eingesetzt.

Regelmäßige Verwendung des Gewürzkrautes ist auch aus Gesundheitsgründen empfehlenswert: Liebstöckel-Bäder helfen bei Hautentzündungen, Liebstöckel-Tee lindert Atemwegs-Erkrankungen, und Liebstöckel-Extrakt im Kräuter- oder Magenbitter fördert die Verdauung. Schon Neros Leibarzt Dioscorides vermutete, dass Liebstöckel positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben könnte.

Leicht zu Hause zu kultivieren .

Die Pflanze kann jeder kinderleicht selber zu Hause anbauen. Sie gedeiht mehrere Jahre lang, wird bis zu zwei Meter hoch und hat weder im Garten noch auf der Fensterbank Probleme. Für die kalte Jahreszeit lassen sich Blätter und Wurzeln trocknen und sogar einfrieren. Dadurch verlieren sie zwar etwas ihres starken Aromas, für einen guten Geschmack reicht es aber allemal.

Schwangere und Nieren-Patienten sollten verzichten :

Liebstöckel enthält einen hohen Anteil ätherischer Öle – das macht seinen intensiven Geschmack aus. Weil die Pflanze auch gegen Nieren- und Menstruationsbeschwerden eingesetzt wird, sollten Schwangere und Nieren-Patienten auf Liebstöckel verzichten, weil seine stimulierende Wirkung für sie negative Folgen haben könnte. Im Zweifelsfall erst mit dem Arzt sprechen.

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