Haarpflege im Winter – damit die Kälte unseren Schopf kalt lässt

By | 1. Januar 2014

Mützenstress und trockene Heizungsluft bringen unsere Haare zwar zum Fliegen (statische Aufladung) aber machen ihnen das Leben damit keinesfalls leichter. Was also ist zu tun, damit wir gerade jetzt, in der Zeit der Feiern und Feste, mit Haut und Haar einen glänzenden Eindruck hinterlassen?

Gut gewaschen ist halb gewonnen

Am besten die Haare bereits vor dem Waschen mit Geduld und Gefühl durchkämmen (nicht zerren). Nicht zu heiß waschen – das schadet Haaren und Kopfhaut.

Mineralwasser

tut nicht nur innerlich gut, sondern auch als letzte Spülung nach der Haarwäsche; denn im Gegensatz zu Leitungswasser enthält es keinen Kalk, der unsere Haarpracht stumpf werden lässt. Je weniger Rückstände im Haar verbleiben, desto glänzender ist Ihr Auftritt.

Hopfen und Malz

sind für strapaziertes Haupthaar nicht verloren, wenn wir sie mit Bier spülen. Tatsächlich tun die Inhaltsstoffe des Getränkes unseren Haaren und der Kopfhaut gut, sorgen für Glanz und auch für Festigkeit (Hefeweizen). Deshalb: Gönnen Sie Ihren Haaren ab und zu ein Bier (im Gegensatz zu Mineralwasser muss das Bier nicht zwingend zusätzlich innerlich angewandt werden). Der enthaltene Alkohol könnte die Kopfhaut etwas austrocknen; falls dieser Effekt unerwünscht ist, empfiehlt sich eine alkoholfreie Biervariante. Auf ein anschließendes Ausspülen kann verzichtet werden, der „Duft“ verfliegt schnell.

„Teatime“ mit Grüntee und Kamille

Wenn Sie lieber Tee statt Bier mögen: Zwei Esslöffel Kamillenblüten und zwei Teelöffel Grünen Tee aufbrühen, mindestens zehn Minuten ziehen und abkühlen lassen, abseihen und als Haarspülung verwenden. Pflegt, sorgt für Glanz und bessere Kämmbarkeit.

Haarpflege aus einem Guss

Es ist sinnvoll, je nach Beschaffenheit von Haar und Kopfhaut (ist das Haar eher trocken, angegriffen, neigt es zu Spliss oder fettet zu schnell nach?) die passende Pflegeserie eines Herstellers zu verwenden. Die Produkte arbeiten dann „Hand in Hand“ und können erst dadurch ihre Wirkung optimal entfalten. Bei uns finden Sie Shampoos, Spülungen und Co. auf natürlicher Basis, die weder Silikone, noch Mineralöl oder synthetische Duftstoffe und Konservierungsmittel enthalten. Bei Verwendung eines Conditioners lassen Sie diesen nicht zu lange und vor allem eher in den Haarspitzen als nahe der Kopfhaut einwirken. Anschließend gut ausspülen.

Nicht erschrecken, sondern kalt abschrecken. Sie werden nicht nur hellwach, wenn das letzte Spülen mit richtig kaltem Wasser/Bier/Kamillen-Grüntee-Sud erfolgt – dadurch schließt sich auch die Schuppenschicht. Eine glänzende Idee!

Trockenlegen

Nehmen Sie sich Zeit – Rubbeln strengstens verboten! Bitte die Haare nicht auswringen, sondern nur -drücken, mit einem weichen Frottierhandtuch. Sonst machen wir die vorangegangenen „Anstrengungen“ wieder zunichte.
Vorsichtig mit dem Föhn! Lassen Sie die Haare erst etwas lufttrocken, damit sich die Föhnzeit verkürzt. Wählen Sie eine mittlere Temperatur und eine mittlere „Windstärke“. Vor Beendigung noch kurz auf „Kalt“ schalten, damit sich die Schuppenschicht wieder legt.

Essen für die Haare

Enorm wichtig für kräftiges, gesundes Haar und ebensolche Nägel ist die Versorgung mit folgenden Nährstoffen:

Eiweiß: Der Stoff aus dem die Haare sind (zu 96 Prozent). Essen Sie mageres Fleisch, fetten Fisch (Lachs, Sardinen, Makrelen – auch wegen der gesunden Fettsäuren und des Retinols = Vitamin A), Käse, Eier, Tofu, Hülsenfrüchte und Nüsse.

Spurenelemente und Vitamine: B, wie Bierhefe: Bierhefe enthält außer den Wohltätern der Vitamin-B-Familie, zu denen auch Biotin und Niacin gehören, die Spurenelemente Kupfer, Eisen und Zink sowie Folsäure. Biotin begünstigt einen regelrechten Eiweißstoffwechsel, somit das Haarwachstum und wirkt Haarausfall entgegen. Zink wird zur Bildung von Keratin und Kollagen benötigt, Kupfer reguliert den Stoffwechsel. Biotin, Eisen und Zink verbessern auch die Widerstandsfähigkeit von Haut und Haar. Auch die Vitamine A (unter anderem in Aprikosen, Karotten, Paprika und Milchprodukten) und C spielen eine wichtige Rolle.

Haarkur

Wenn der Kopfputz schlapp macht, kann sowohl von außen (Haarkur zum Auftragen, alle ein bis zwei Wochen) als auch von innen gekurt werden. Kombipräparate zum Einnehmen, die nicht nur die Haare, sondern auch Haut und Nägel ausgewogen mit Mikronährstoffen und Vitaminen versorgen, haben wir vorrätig. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und durch und durch mit den Stoffen, aus denen die Schönheit ist, versorgt – ganz ohne Haarspalterei.

Share on Tumblr

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *