Herbst – nicht nur die Drachen, auch die Chancen, sich zu erkälten, steigen

By | 1. Oktober 2013

Herbst – nicht nur die Drachen, auch die Chancen, sich zu erkälten, steigen

Kühler weht der Wind, die Temperaturen fallen … es beginnt die Hochsaison von Grippe und Erkältungskrankheiten. Durch vorbeugende Maßnahmen werden wir den Krankheitserregern das Leben schwer machen und drohenden Erkältungen ein Schnippchen schlagen!

 

Der absolute Hit: Häufiges Händewaschen

Dieser Tipp ist weder neu noch besonders originell, aber nach wie vor effektiv. Waschen Sie besonders jetzt, in der erkältungsträchtigen Jahreszeit, oft die Hände mit Seife oder einem Syndet. Auf jeden Fall nachdem Sie zuhause eingetroffen sind, bevor Sie mit Nahrungsmitteln in Berührung kommen und immer vor dem Essen; überhaupt, bevor die Hände vorhaben, in Richtung Gesicht zu wandern. Das ist schon die halbe Miete.

Vernünftige Kleidung

Auch ein „alter Hut“. Leider ist in diesem Jahr die Zeit vorbei, da man ohne Jacke und Strümpfe bis „Ultimo“ im Biergarten sitzen konnte – also immer was zum Drüberziehen und ein paar Socken mitnehmen, auch wenn tagsüber noch ganz angenehme Temperaturen herrschen. Empfohlen wird das „Zwiebelsystem“; sich einem Kleidungsstück zu entledigen, wenn’s zu warm ist, geht immer. Aber umgekehrt wird’s schwierig, wenn man vergessen hat, was mitzunehmen!

Gelobt sei, was widerstandsfähig macht

Auch wenn das Wetter nicht mehr dazu verführt, bewegen Sie sich regelmäßig und möglichst oft an der frischen Luft, die Luftfeuchtigkeit tut den Atemwegen gut. Und wenn Sie viel Drinnen sein müssen, sorgen Sie öfter mal für eine frische Brise: „Stoßlüften“ ist angesagt. Apropos Luftfeuchtigkeit: Besonders in den Schlafräumen dafür zu sorgen, dass das Klima die Schleimhäute nicht austrocknet. Wenn die Flimmerhärchen in der Nase verkleben, ist ihre Schutzfunktion eingeschränkt. Erkältungsviren haben dann leichtes Spiel. Zum Thema „Schlaf“ muss noch erwähnt werden, dass Schlafmangel auch unser Immunsystem schwächt.
Schwitzen für die Gesundheit, regelmäßig in der finnischen Sauna, ist ebenfalls eine bewährte Methode, unseren Körper abzuhärten. Der Kältereiz im Tauchbecken/unter der kalten Dusche erhöht reflektorisch unter anderem die Durchblutung der Schleimhäute. Wechselduschen sind genauso ein probates Mittel, um einen ähnlichen Effekt zu erzeugen (beim kalten Abbrausen immer „zum Herzen hin“ arbeiten).

„No Sports“ …

… soll Winston Churchill angeblich gesagt haben. Tatsächlich nahm Herr Churchill mit mehr als 70 Lebensjahren noch an Fuchsjagden teil, war in seiner Jugend als Fechter, Schütze und Polospieler aktiv und erreichte das stolze Alter von 90. „Keine Stunde, die man mit Sport verbringt, ist verloren“ scheint eher zu Winston Churchill zu passen und dieses Zitat ist belegt.
Wie so oft, liegt das rechte Maß der Dinge wohl in der Mitte: Regelmäßige sportliche Betätigung trainiert nicht nur das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur, sondern auch die Immunabwehr! Exzessive körperliche Belastung dagegen schwächt unter anderem auch die körpereigenen Abwehrfunktionen.

Gesundes Buntes

Mit ihren roten, gelben und grünen Ampelfarben machen uns Paprika, Spinat, Möhren, Kürbisse, Brokkoli, Bohnen, Aprikosen, Johannisbeeren und ihre exotischen Kollegen wie Orangen, Grapefruits, Zitronen, Kiwis, Papayas und „Kollegen“ nicht nur Appetit, sondern sie sind mit ihren Vitaminen und Vitalstoffen unsere Verbündeten gegen Erkältungsanfälligkeit. Möglichst vor dem Genuss nicht lange lagern und nicht „totkochen“.

Vitamine für die (Hosen-)Tasche …

… geben Ihnen die Sicherheit, dass auch in Zeiten, wo es schwer oder unmöglich ist, den Körper ständig mit frischem Material zu versorgen, keine Defizite dieser „Waffen gegen Anfälligkeit“ entstehen. Es ist nunmal eine Tatsache, dass wir unter anderem die Vitamine A, E und C nicht selber produzieren können. Sie beeinflussen unser Immunsystem positiv, unterstützen die Stoffwechselprozesse im Körper und schützen vor Schadstoffen. Aufgrund ihrer Eigenschaft „freie Radikale“ zu binden, werden diese unsichtbaren Helferlein auch als Antioxidantien bezeichnet. Das Mineral Zink mischt ebenfalls kräftig mit bei der Vermeidung und Bewältigung von grippalen Infekten. Ganz wichtig: Entscheiden Sie sich für hochwertige, geprüfte Produkte mit entsprechender Bioverfügbarkeit. Streuen Sie nicht mit der „groben Kelle“, sondern lassen Sie sich unterstützen, wenn es um die Wahl der für Sie persönlich geeigneten optimalen Zusammenstellung geht. Die Lebensumstände und der aktuelle Gesundheitszustand sollten berücksichtigt werden. Und auf Dauer wollen und können selbst die qualitativ besten Nahrungsergänzungsmittel gewisse Inhalte der großen Geschwister Obst und Gemüse nicht ersetzen: den Geschmack, die sättigende Wirkung und die Ballaststoffe.
 

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